Nelli Krapp
Mit den Händen berühren. Mit Präsenz begleiten. Mit dem Herzen wirken.
Mein Weg begann in der Pflege und führte mich über die Medizininformatik immer tiefer zu meiner heutigen Arbeit mit den Händen. Eigene gesundheitliche Erfahrungen haben mich auf einen Weg geführt, der mich bis heute begleitet – von der Akupunktmassage bis zur Craniosacral-Therapie und meiner Berufung, Menschen mit achtsamer Berührung zu begleiten.
Heute verbinde ich mein medizinisches Wissen mit Präsenz, achtsamer Berührung und Intuition. Jede Behandlung ist für mich eine Begegnung – aufmerksam für das, was sich zeigt, und für das, was dein Körper gerade braucht.
Auf der Suche, was wirklich zählt.
Bevor ich mit meinen Händen arbeitete, habe ich eine Ausbildung zur diplomierten Pflegefachfrau gemacht und danach Medizininformatik studiert. Ich habe lange in der IT gearbeitet — doch irgendwann sah ich dort keinen Sinn mehr für mich. Ich wusste: Da muss noch etwas anderes kommen.
Es folgte eine lange Suche. Ich habe Yoga- und Meditationsausbildungen gemacht, unzählige Seminare besucht und mich, weil ich selbst gesundheitlich zu kämpfen hatte, intensiv mit Homöopathie, Dunkelfeldanalyse und Körperarbeit auseinandergesetzt — auf der Suche nach meinem eigenen Weg zurück in die Gesundheit. Ich wusste nur eines sicher: Ich wollte Menschen begleiten und mit meinen Händen etwas bewirken können. Als ich am Vorstellungsgespräch für die Ausbildung zur Akupunktmasseurin sass, war die Antwort in mir klar: Ja. Das ist mein nächster Schritt.
Ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen.
Durch die Ausbildung zur Akupunktmasseurin habe ich mehr über mich selbst erfahren, was mir liegt, wo meine Stärken sind. Mich hat die traditionelle chinesische Medizin von Anfang an fasziniert — dieser ganzheitliche Blick auf den Menschen, auf Körper, Energie und Gesundheit, ergänzt mit dem, was ich aus der westlichen Medizin mitbringe.
Dabei habe ich erfahren, dass es mir entspricht, sanft, achtsam und feinfühlig zu arbeiten. Aus Ruhe und Präsenz heraus kann ich einen Raum halten, in dem der Mensch bei sich ankommen und entspannen kann. Dabei verbinde ich mich mit etwas Grösserem und vertraue auf die natürlichen Kräfte, die jeder Mensch in sich trägt.
So habe ich erkannt, dass die Craniosacral-Therapie mein Weg ist. Diesen Weg gehe ich weiter, um Menschen mit dieser Methode achtsam zu begleiten.
„Es soll eine Tiefe sein, die intrinsisch wirkt — aus dem Inneren heraus, aus dem Herzen. Ich möchte, dass du dich hier angesprochen fühlst und spürst: Hier darf ich ankommen. Es ist gut so, wie ich bin.“
Da bin ich angekommen.
Als ich mich entschied, den Weg zur Komplementärtherapeutin zu gehen, war für mich klar: Ich mache Craniosacral-Therapie, ganz von vorne, bis zum höheren Fachabschluss — mit allem, was dazugehört. Aktuell bin ich im zweiten Ausbildungsjahr und begleite bereits Klientinnen und Klienten in meiner Praxis.
Das ist für mich wirklich meine Berufung. Ein Weg, den ich mir selbst erfahren durfte, der ein Geschenk ist. Mit meinen Händen zu arbeiten, achtsam mit Menschen zu sein und sie zu begleiten — das ist für mich eine berührende, sinnerfüllende Freude, in der ich ganz ich sein kann.
Präsenz, Stille und offene Hände.
Wenn ich mich in der Präsenz ausrichte, bin ich in einem stillen Raum — und aus dieser Stille heraus geschieht durch meine Hände etwas. Es braucht dazu medizinisches Wissen und Anatomie, und gleichzeitig die Bereitschaft, mich führen zu lassen von dem, was gerade da ist.
Meine Stärken sind meine Hände, meine Intuition und die Erfahrungen, die ich selbst machen durfte — und ein offenes Herz. Neben der Praxis arbeite ich bis heute noch zu einem kleinen Teil in der IT am Kinderspital. Ich bin gerne unter Menschen, ein soziales Wesen — und genau das gebe ich auch in meine Behandlungen mit hinein: echtes Interesse an dir, an dem, was du gerade brauchst.